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Herzensangelegenheit

Keniaprojekt von Dr. Regina Blass wird fortgeführt

Thomas Schmidt berichtet: „Anfang Mai hat sich das Todesdatum von Dr. Regina Blass zum zweiten Mal gejährt. Sehr gut erinnere ich mich noch an die Anrufe und E-Mails ihrer Schützlinge im Mai 2015 mit der Bitte um Teilnahme und Unterstützung bei der Beerdigung.
Nach kurzer, aber reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, die Reise nach Afrika anzutreten. Manchmal ist es gut, wenn man nicht weiß, was einen erwartet. In meinem Fall war es ähnlich. Einige Stunden später hatte ich einen geeigneten Flug herausgesucht, den Koffer gepackt und mich auf den Weg gemacht. Das Ziel und die Aufgabe waren klar; das, was darauf folgte, nicht. Heute, rund 2 Jahre später, sehe ich alles aus einer anderen Perspektive: Es war Gottes Absicht, die dahinter steckte, dass ich Regina vor rund 25 Jahren kennen lernte. Er hatte damals schon ein Ziel vor Augen; es war seine Fürsorge für einen Teil der Waisenkinder in Kenia. Mit Hilfe aller Spender und der Arbeit der Siegerland-Stiftung geht es den 6 Schützlingen von Regina gut. Alle können eine Schule besuchen, haben ausreichend zu essen und eine Wohnung.

 

Dank der Spenden können wir Rehema die Medikamente und die Lebensmittel besorgen, die sie benötigt. Zeitweise macht ihr die HIV-Erkrankung zu schaffen und wir sorgen uns um ihre Gesundheit. Auch ihre Schwester Metrin genießt eine Versorgung, die über das tägliche Maß vieler Kinder hinaus möglich ist. So konnten wir bei ihr eine Augenuntersuchung durchführen lassen, da sie enorme Sehbeschwerden hatte. Mit der Brille, die angeschafft wurde, ist ihr Sehvermögen deutlich verbessert worden. Stephen, Evelynes ältester Bruder, beendet voraussichtlich in diesem Sommer das Studium der Elektrotechnik. Es ist gar nicht so einfach, eine Arbeitsstelle in Kenia zu bekommen. Derzeit macht er ein Praktikum, um Erfahrungen zu sammeln und sich für die Zeit nach dem Studentenalltag vorzubereiten.
Mercy geht auf die Mount Kenia Akademie in Nyeri, nicht weit vom bekannten Mount Kenia entfernt. Bei ihr stehen dieses Jahr die Abiturprüfungen an. Da sie einmal Ärztin werden möchte, belegt sie ausschließlich naturwissenschaftliche Fächer, in denen sie auch sehr gute Leistungen vorweisen kann. Nebenbei macht sie viel Sport und ist als Mannschaftsführerin in verschiedenen Teams der Schule äußerst beliebt.

 

Der jüngste der vier Geschwister ist Brian. Ihn konnten wir dank der Unterstützer im September 2016 auf einer anderen Schule anmelden. Er lernt nun in einem behüteten Umfeld und bereitet sich auf die weiterführende Schule vor; an den täglichen Sportveranstaltungen nimmt er mit Begeisterung teil.
Evelyne wohnt seit rund einem Jahr bei uns in der Familie in Deutschland. Wir alle sehen es als eine Bereicherung an und freuen uns an der Gemeinschaft mit ihr. Nach Abschluss des Deutschkurses hat sie nun die Berechtigung erlangt, das Masterstudium zu beginnen.
Wir sind sehr dankbar über die Möglichkeiten, die Gott gibt, und dass seine Treue und Fürsorge die Betreuung der jungen Menschen aus Afrika nun schon fast zwei Jahre ermöglicht hat.
Ich möchte allen Spendern und der Siegerland-Stiftung für die Unterstützung danken. Ihnen allen Gottes reichen Segen!“

 

Hilfe, die ankommt – Eunice und Maureen

Dürre und Trockenheit gehören zwar grundsätzlich zum Klima des Landes, sind in den letzten Monaten jedoch zu einem riesigen Problem für die Bevölkerung in Kenia geworden: Durch den wenigen Regen wird das Grundwasser noch knapper als es ohnehin schon ist. Als Folge davon stirbt das Vieh, das jedoch Lebensgrundlage für die meisten Menschen dort ist. Tausende sind akut von Hungersnot bedroht. Seit drei Monaten streiken die Krankenhäuser komplett. Ohne die grundlegende medizinische Versorgung sterben viele Menschen an Krankheiten, die man eigentlich gut behandeln könnte. Durch Korruption kommt Unterstützung der großen Hilfswerke teilweise nicht bei den einfachen Menschen an. Wir sind dankbar, dass wir einige junge Leute direkt unterstützen können: Hilfe, die ankommt

 

Eunice und Maureen, die ursprünglich aus demselben Dorf kommen und aufgrund von gezwungener Mädchenbeschneidung von dort geflohen sind, wurden 2009 von dem Pastor Nick Wasike aufgenommen, der sich seither um sie kümmert.
Die 22-jährige Eunice studiert Grundschul-Lehramt und hat im vergangenen Jahr erfolgreich ihren Abschluss („certificate level“) als Hilfslehrerin gemacht. Durch ihre guten Leistungen hat sie jetzt die Möglichkeit, weitere zwei Jahre am College zu studieren und ihr „diploma level“ (Grundschullehrerin) zu erlangen. Sie freut sich sehr über die Berufs- und Zukunftschancen, die sich ihr damit auftun, sowie auf das Unterrichten, das ihre große Leidenschaft ist.

 

Maureen lebt mit ihrer kleinen Familie im Kerio Valley, einem Ort, der sehr stark von der Trockenheit betroffen ist. Gerade ihr Dorf, das circa vier Stunden von der nächsten (einigermaßen befahrbaren) Straße entfernt liegt, steht durch die Dürrezeit vor großen Herausforderungen. Aufgrund der Nahrungsmittel- und Wasserknappheit sind schon vier Menschen in der näheren Umgebung gestorben. Dank der Unterstützung aus Deutschland geht es der kleinen Familie aber verhältnismäßig gut. Maureen konnte dieses Jahr ihr Studium wieder aufnehmen und besucht jetzt das College. Auch ihr Ziel ist es, Lehrerin zu werden und sie arbeitet hart dafür. Trotz der schwierigen Umstände kämpft sie weiterhin für ihre Familie und ihre Zukunft!
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